

In England werden die Traditionen des Weihnachtsfestes auf die Lebzeiten des
englischen Königs Artus zurück geführt.
Jedes Jahr an Weihnachten gab er ein großes und buntes Fest am Hofe. Spielleute
und Akrobaten wurden an den Hof gerufen und ein köstliches Festmahl wurde
aufgetragen, dessen Pausen mit den Vorführungen der Künstler gefüllt wurden. Und
die Tradition des bunten Festes gibt es in England noch heute: Die ganze Wohnung
wird mit Misteln, Stechpalmen, Lorbeer und bunten Papiergirlanden geschmückt.
Denn wer unter einem Mistelzweig steht, darf von jedem geküsst werden und der
Zweig bringt Glück. Außerdem werden Weihnachtskarten auf den Kaminsims gestellt
oder in der Wohnung auf einer Wäscheleine aufgehängt.
Höhepunkt des Festes bildet das
große Menü - es gibt meistens Truthahn und zum Nachtisch
Plumpudding.
Dieser wird flambiert mit einen Schuss Rum serviert. Das Essen zieht sich meist
über mehrere Stunden hin. Nach dem Essen wird getanzt, Kinder und Jugendliche
erscheinen dazu maskiert. Ausgelassen toben sie herum und entzünden kleine
Feuerwerkskörper.
Doch auf ihre Geschenke müssen sie noch geduldig warten, denn die gibt es erst
am nächsten Morgen. Abends hängen sie ihre selbst gestrickten, übergroßen (damit
mehr Geschenke hineinpassen) Strümpfe am Kamin auf, damit Santa Claus die
Geschenke bringen kann. Auch die Jungen müssen ihre Strümpfe selber stricken,
denn wenn sie sich von Oma oder Mutter helfen lassen, finden sie am nächsten
Morgen nur eine Rute in ihrem Strumpf.
Nachdem alle Menschen müde ins Bett gefallen sind, wird Santa Claus aktiv. Er
holt seinen Schlitten heraus, spannt seine Rentiere davor und saust von einem
Dach zum anderen, klettert durch den Schornstein und verstaut die vielen
Geschenke in den Strümpfen. Auch wenn sie extra größer als normal angefertigt
wurden, passt noch nicht alles hinein. Aber das ist kein Problem für Santa Claus
- er legt sie einfach sorgfältig unter die Strümpfe.
Frohe Weihnachten - Merry Christmas!