Meeresküsten
in den gemässigten und arktischen Zonen der Erde bestehen meist aus Felsen, Kies und Sand. Einige Tierarten der Meeresküste nutzen Land und Wasser. Pinguine und Seehunde nutzen das Land für die Jungenaufzucht und jagen nach Fischen im Meer.

Die Königspinguine
Der Königspinguin ist die zweitgrößte Art der Pinguine und wird zusammen mit dem Kaiserpinguin zu der Gattung der Großpinguine gezählt.

Großpinguine können wie ihre kleineren arktischen Artgenossen ebenfalls nicht fliegen, aber zeitlich ausgedehnt tauchen und schwimmen. Ein Königspinguin taucht manchmal bis in eine Tiefe von 300 Metern, im Extremfall auch bis 500m tief, und kann mehrere Minuten unter Wasser bleiben. Die Energieleistung von 150 Tauchgängen pro Tag, mehr als die Hälfte in Tiefen von über 50 Metern, ist bemerkenswert. Der Sauerstoff-Nachschub unter Wasser wird durch Myoglobin, ein dem Hämoglobin verwandtes Muskelprotein, gewährleistet.

Sie ernähren sich von kleinen Fischen, Krill und Tintenfischen. Pro Jagd können sie bis zu 20 kg Meerestiere fressen. Ihre Hauptnahrungsgebiete liegen auf dem offenen Meer, meist weit entfernt von den Inseln, auf denen sie ihren Nachwuchs aufziehen. Im Durchschnitt liegen die Jagdgründe 400 Kilometer vor der Küste. Als enormes Problem stellt sich heraus, dass im Zuge der globalen Erwärmung zunehmend häufiger von den Tieren pro Strecke 700 oder gar 800 Kilometer zurückgelegt werden müssen.

Königspinguine sind sehr gesellig, jagen in Gruppen und bilden zum Brüten zum Teil große Kolonien mit zehntausenden Tieren. An Land haben ausgewachsene Königspinguine keine natürlichen Feinde zu fürchten. Einzig ihre Eier und kleinen Jungen müssen sie vor gelegentlichen Angriffen von Riesensturmvögeln beschützen. Im Meer lauert das größere Gefahrenpotential in Form von Schwertwalen und von Seeleoparden.

Zur Verständigung und Abgrenzung untereinander verfügen sie über drei verschiedene Lautgebungen: a) Kontaktrufe zum gegenseitigen Wiedererkennen, b) den aggressiven Ruf und c) den Paraderuf, eine Art Gesang. (Quelle: wikipedia)

 

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